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Studium Generale Wintersemester 2017/18

 

 

Literatur

Deutsche Literatur um 1900 –

Fontane, Schnitzler, Döblin

 

1892 veröffentlichte Theodor Fontane seinen späten Roman „Frau Jenny Treibel“, Artur Schnitzler schrieb um 1900 seine erste Novelle „Leutnant Gustl“ und Alfred Döblins Erzählband „Die Ermordung einer Butterblume“ wurde 1913 herausgegeben.

Während Theodor Fontane dem sog. „poetischen Realismus“ zugeordnet wird, sind Schnitzler und Döblin Vertreter der literarischen Moderne. Im Seminar sollen Werke dieser Autoren unter dem Aspekt der sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen und damit auch anderer Erzählweisen diskutiert und verglichen werden.

Verwendete Ausgaben:

TH. Fontane: „Frau Jenny Treibel“, dtv 2013, A.

Schnitzler: „Die großen Erzählungen“, dtv 2012,

A. Döblin: „Die Ermordung einer Butterblume,

Gesammelte Erzählungen“, Fischer TB 2013

 

Dozentin: Luise Schneider 55,00 €

10 x, ab Do. 02.11.2017 - 01.02.18, 10.30 – 11.30 Uhr

 

 

Philosophie

Von der Frage nach dem Sinn des Lebens

 

Sind wir auf dem Weg, uns selbst zu unserem eigenen Gott zu machen? Tagtäglich stehen wir immer wieder vor der Sisyphosaufgabe, unserem Leben einen Sinn zu geben. Und scheitern nicht selten daran. Kann man die Frage nach dem Sinn des Lebens überhaupt noch stellen? Wir diskutieren Wege der Philosophiegeschichte von Aristoteles über Thomas von Aquin bis Albert Camus, Theodor W. Adorno und Hannah Arendt.

 

Dozentin: Dagmar Eger-Offel 55,00 €

10 x, ab Di. 26.09.2017 - 05.12.17, 19.00 – 20.00 Uhr

 

 

Politik

Angstpolitik – Politik mit der Angst

 

»Feindbilder haben den Charakter von Vorurteilen; sie stellen also eine Form verzerrter Wahrnehmung von Realität dar. Sie sind, wie Vorurteile, keine einfachen, gleichsam arglosen Fehlwahrnehmungen der Wirklichkeit, sondern diese fehlerhafte Wahrnehmung wird von Interessen und Bedürfnissen der Individuen und der Gesellschaft gesteuert«. So hat es einmal der Frankfurter Soziologe und Friedens- und Konfliktforscher Hans Nicklas sehr treffend ausgedrückt.

Wobei man noch hinzufügen muss: Die »Fehlwahrnehmung von Wirklichkeit« wird nicht nur von Interessen und Bedürfnissen der Individuen und der Gesellschaft gesteuert, sondern ganz gezielt auch politisch eingesetzt, das heißt von

politischen Interessen getragen. Kurzum: Es geht darum, wie mit der Angst Politik gemacht wird, wie »Feindbilder« aussehen bzw. welche konkreten Absichten dahinter stehen.

An zwei Wochenenden wollen wir uns »klassische « Muster der Angst- und Feindbildproduktion ansehen, dann aber vor allem aktuelle Beispiele diskutieren: Die USA nach »9/11«, Israel und die Indienstnahme des Holocaust für aktuelle Regierungspolitik, die Angst vor »Überfremdung« und »Umvolkung« in der Bundesrepublik.

 

Dozent: Lothar Heusohn 45 €

17.11.17, 17.00 - 19.45 Uhr, 18.11.17, 9.00 - 12.30 Uhr

01.12.17, 17.00 - 19.45 Uhr, 02.12.17, 9.00 - 12.30 Uhr

 

 

Geschichte

2017: Jahr der Jubiläen und des Gedenkens

2017: 500 Jahre Reformation: Erinnerung oder Spiegel der eigenen Zeit? Wie wurden die Reformationsjubiläen von 1617 bis 1917 gefeiert?

 

Epochenjahr 1917:

Ein Jahr, das die Welt bis auf den heutigen Tag verändert hat: Kriegseintritt der USA, Russische Revolutionen, Krisenjahr Europas, Aufteilung des Nahen Ostens zwischen England und Frankreich mit Ausblick auf 1947/48 und 1967: Schicksalsjahre des israelisch-palästinensischen Konflikts.

 

Dozent: Manfred Haaga 35,00 €

6 x, ab Do. 21.09.17 bis 26.10.17, 10.30 - 11.30 Uhr

 

 

 

 

Veranstaltungort für alle Kurse:

 

Literatur im Fenster e.V., Schloß 1, 88316 Isny

Kontakt: Dagmar Eger-Offel, Schloß 1, 88316 Isny

mail: offel-eger@t-online.de     fon: 07562 913834

www.literaturimfenster.de